Der Pflegeberuf und die frischgebackene Familie – Ist beides kompromisslos möglich?

Das Wort „Flexibilität“ liest man mittlerweile in jeder Stellenanzeige. Was wünschen wir uns von Ihnen als Bewerber?

Flexibilität!

Nach der Geburt meiner Söhne (mittlerweile 4 und 3 Jahre alt) stellt sich für mich die Frage: Wie flexibel kann man denn mit zwei Kindern sein? Vor allem wenn die Großeltern noch berufstätig sind und der Ehemann zusätzlich im Schichtsystem arbeitet?

War ich vor der Geburt meiner Kinder noch uneingeschränkt einsetzbar, gab es für mich nun eine neue Voraussetzung für den Wiedereinstieg in den Pflegeberuf, die es zu beachten galt: Meine Kinder möglichst wenig in Fremdbetreuung zu geben.

Klar arbeiten gehen wollte ich und auch definitiv zurück in meinen alten Beruf. Aber Kompromisse zu Lasten meiner Familie eingehen? Keinesfalls!  

(M)Ein familienfreundlicher Wiedereinstieg

Schon vor dem Ende meiner Elternzeit, kam glücklicherweise meine Pflegedienstleitung auf mich zu, um mit mir gemeinsam den Wiedereinstieg in die Pflege vorzubereiten. Familienfreundlich sollte es sein. Darauf legte auch meine Pflegedienstleitung großen Wert. Nach einem klärenden Gespräch, hatten wir eine Möglichkeit für mich gefunden. Ein neuer Patient, ganz in meiner Nähe, bei dem ich ausschließlich 10 Stunden im Nachtdienst arbeite. Für mich fühlte sich dies gut an, wusste ich nun genau, dass ich nach meiner Elternzeit keine Kompromisse eingehen muss.

So habe ich sogar meine Elternzeit vorzeitig beendet, denn meine Kinder merkten nicht, dass ich nachts weg war. Am Anfang probierte ich es mit einem Nachtdienst pro Woche. Da sich diese Lösung schnell als für uns perfekt entpuppte, stockte ich die 10 Stunden/Woche zügig auf.

Ein Arbeitgeber der immer eine Lösung findet

Mittlerweile kann ich mir auch wieder vorstellen tagsüber arbeiten. Es gibt bei der Mobilen Ambulanten Pflegepartner GmbH & Co. KG, mit ihren drei Niederlassungen in Regensburg, München und Thüringen, kein stures 3 Schicht System, wie in Krankenhäusern oder anderen Einrichtungen. Zudem wird ein Zuschuss zur Kinderbetreuung gezahlt. Im „Kindl“ ist tatsächlich jeder um eine gute Lösung bemüht, egal wie die privaten Lebensumstände aussehen.

Manchmal sehe ich, wie Pflegekollegen aus anderen Unternehmen an der Doppelbelastung Elternsein und Beruf kläglich scheitern und aus diesem Grund privat oder beruflich Abstriche in Kauf nehmen müssen.

Das tut mir sehr leid – denn die Praxis im Kindl zeigt, dass es auch anders geht.

Für mich ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen – meinen Pflegeberuf trotz Familie weiterhin nachgehen zu können, ohne Kompromisse. Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Unternehmen um eine familienfreundliche Personalpolitik in Pflegeberufen Gedanken machen.

 

 

Autorin: Melanie M., Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bei der Mobilen Ambulanten Pflegepartner GmbH & Co. KG – Münchner Kindl, Regensburger Kindl

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