Ju. (Leipzig)

Hallo,
ich heiße Ju. (Leipzig)
und bin 11 Jahre alt.

Ich komme aus Leipzig, Zentrum Nord

In dieser Zeit benötige ich deine Unterstützung:

von 6:30 bis 14:30 Uhr (Montag bis Freitag)
von 18:30 bis 6:30 Uhr (Sonntag bis Donnerstag)
von 19:00 bis 7:00 Uhr (Freitag und Samstag)

Ich benötige Hilfe weil:

… ich ein paar besondere "Ausstattungsmerkmale" mitbringe.

Ein paar Specials seien hier genannt:
- Medikamente aufnehmen ohne den Mund zu öffnen (PEG-Sonde)
- wenig atmen und doch genug Luft bekommen (Maskenbeatmung in der Nacht)
- drei Wege, Pipi zu machen (Toilette, Windel, Katheter)
- an so ziemlich jedem Organ irgendeine doofe Krankheit haben (komplexem Syndrom sei „Dank“ )
- Reden ohne Worte (mit Blicken, Gesten, unterstützter Kommunikation - Talker mit Augensteuerung)
- tiefenentspannt das Leben nehmen, wie es ist/ täglich das Beste draus machen (ist wohl Charaktersache)

Meine Grunderkrankung ist ein seltenes Syndrom. Ich bin sehr infektanfällig, habe ein schlafbezogenes Hypoventilationssyndrom, eine therapieschwere Epilepsie und eine Blasenentleerungsstörung.

Ich muss regelmäßig inhalieren, bekomme zahlreiche Medikamente, benötige Unterstützung beim An- und Ablegen der Beatmungsmaske, denn Atmen im Schlaf ist nicht so meine Stärke. Meine Anfälle müssen beobachtet werden (manchmal brauche ich deshalb ein Notfallmedikament) und ich werde katheterisiert.

Aufgrund meiner Körperbehinderung nutze ich einen Rollstuhl. Da ich mit Blicken „rede“, bin ich auf Pflegekräfte angewiesen, die meine Bedürfnisse erfragen und verstehen.

Das sagt meine Familie über mich:

Ju. ist ein tiefenentspannter Teenager.

Sie macht alles gerne, was man mit elf eben so gerne macht: shoppen gehen, abhängen, lange ausschlafen, Musik hören, Kindernachrichten gucken, ins Kino/ Theater/ Museum gehen. Sie hat ein sehr großes Sprachverständnis und liebt es, mehr über die Welt zu erfahren. Ihre aktuellen Lieblingsthemen sind: Weltall, politisches Weltgeschehen, Geschichte (besonders die DDR-Geschichte), soziale Ungerechtigkeit. Da sie nicht spricht wird sie oft unterschätzt, das kränkt sie sehr.

Ju.ist sehr geduldig, die meisten würden sie wohl als „lieb“ beschreiben. Sie (und wir auch) wissen das Engagement der Pflegefachkräfte zu schätzen, daher hilft sie bei Pflegemaßnahmen nach ihren Möglichkeiten gut mit und ist kooperativ. Die Pflegekräfte arbeiten sehr gerne mit ihr zusammen.

Ju. fühlt sich zu Hause sehr wohl. Das ist so dank Unterstützung durch den Pflegedienst, denn die Pflege und Beaufsichtigung nimmt viel Zeit in Anspruch. Wir sind sehr dankbar für das Engagement der Pflegefachkräfte!

Damit ich dich schon einmal kurz kennenlerne, stell dich doch bitte mal vor:











Ihre Bewerbungsunterlagen:

Ich freue mich, dich schon bald kennenzulernen.

Deine Ju. (Leipzig)

Unsere Stützpunkte

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