(intensiv-) pflegebedürftige Kinder

Die Pflegebedürftigkeit bei Kindern resultiert häufig aus sehr seltenen und/oder schweren chronischen Erkrankungen. Die nachfolgende Auflistung zeigt einen exemplarischen Charakter:

  • Frühgeborene
  • Neugeborene/Kinder mit chromosomalen Aberrationen (z.B. verschiedene Trisomien)
  • Kinder mit neurologischen Erkrankungen (z.B. Anfallsleiden, progressive Muskelatrophien/-dystrophien)
  • Kinder mit schweren Herzerkrankungen (z.B. angeborene Herzfehler)
  • Kinder mit Erkrankungen der Atemwege (z.B. Asthma bronchiale, bronchopulmonale Dysplasie)
  • Kinder mit Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes mellitus, zystische Fibrose)
  • Kinder mit schweren Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis, Ichthyosis)
  • Kinder mit Ernährungs- und Gedeihstörungen (z.B. Zöliakie, rez. Enteritis, Nahrungsunverträglichkeiten)
  • Kinder mit hämatologischen oder onkologischen Erkrankungen (z.B. Leukämien, diverse Tumorleiden)
  • Kinder mit traumatischen Schädigungen (z.B. Z.n. Schädel-Hirn-Trauma, Z.n. Ertrinkungsunfall)
  • Kinder mit psychosomatischen Erkrankungen (z.B. Hyperkinetisches Syndrom, Adipositas)
  • Kinder die von technologischen Hilfsmittel in ihren vitalen Funktionen unterstützt werden (z.B. durch künstliche Beatmung, parenterale Ernährung, regelmäßige zentralvenöse Zufuhr von Medikamenten, enterale Ernährung via PEG-Sonden, Inhalationstherapie, Sauerstofftherapie, Absaugen, Stomaversorgung, Herz-Atemmonitoring, peritoneale Dialyse, Insulinpumpe, intermittierendes Katheterisieren).
  • Kinder in besonderen Pflegesituationen (z.B. Kinder in der Sterbephase, postoperative Versorgung)